1990 wurde der Koordinationskreis der Düsseldorfer „3. Welt“-Gruppen als gemeinnütziger Verein gegründet. Seitdem bietet er allen ehrenamtlichen Aktivitäten in der entwicklungspolitischen Arbeit ein gemeinsames Dach und eröffnet so die Chance, die Kräfte der Einzelnen zu bündeln und effektiv zum Wohle aller zu nutzen.
Die politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Programm nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit wuchs, und die Projekte fanden unter dem Begriff „Eine-Welt-Arbeit“ Eingang in die öffentliche Diskussion.
Dem veränderten Sprachgebrauch wollten wir uns nicht verschließen: Seit 2000 ist die Weltkugel mit den Düsseldorfer Radschlägern das Symbol des EINE WELT FORUMS DÜSSELDORF E. V.
Unter dem Leitmotiv „Global denken – lokal handeln“ fördert die Landesregierung NRW als bisher einzige Landesregierung seit 1996 das „Eine-Welt-KoordinatorInnen-Programm NRW“. Der Dialog und Austausch mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft und die Pflege der Partnerschaften und Kooperationen gehören ebenso zu den Aufgaben der 28 Fachleute wie die Betreuung der lokalen Netzwerke, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Förderung der Bildungsarbeit in Schulen und Weiterbildungszentren.
Der Koordinator für entwicklungspolitische Bildungsarbeit Düsseldorf/Kreis Mettmann Ladislav Ceki führt in Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Vorstand die Geschäfte des EINE WELT FORUMS DÜSSELDORF E. V. und ist Ansprechpartner für die Partner und Initiativen.
Film, Vortrag, Diskussion
Der Film ”Die Biosprit-Lüge”, zeigt eine Chronik globaler Auswirkungen falscher Politik.
Bericht und Diskussion mit Evylin Bahn, Referentin vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA, Berlin. Agrokraftstoffe verschärfen Hunger und Armut. Die CO2-Bilanz ist mehr als fraglich.
Dienstag, 24.01.2012
Uhrzeit: 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Weiterbildungszentrum WBZ/ VHS
Bertha-von-Suttner-Platz 1 (nähe Hbf)
Weitere Informationen stehen hier als PDF zum Download bereit.
Die BiospritLüge
Unter gleichem Himmel
Komposition aus jüdischen, christlichen und islamischen Gesängen
für Chor, Kinderchor und arabische Instrumente
ES SAXOSYTHES gemeinsam mit dem SIDARE Quintett
Samstag, 28.01.2012, 17 Uhr
Stephanuskirche, 40591 Düsseldorf
Sonntag, 29.01.2012, 11.30 Uhr
Kulturzentrum Brotfabrik,
53225 Bonn-Beuel
Weitere Informationen stehen hier als PDF zum Download bereit.
Unter gleichem Himmel
Dokumentation 30 Jahre Eine-Welt-Arbeit in
Düsseldorf
Ein Aufruf an alle Mitglieder
und Initiativen Fotos, Berichte und
Geschichten über die letzten 30 Jahre
Eine-Welt-Arbeit herauszusuchen, hat manches
fast schon Vergessene und viel noch immer
Aktuelles zu Tage gefördert. Redaktionell
betreut von Regina Riepe und Regine Barth
wurde daraus ein Kaleidoskop, das den Bogen
von der Lateinamerika-Arbeit in den frühen
siebziger Jahren über gegenwärtige Projekte
in Afrika bis zu Fragen über die Zukunft
entwicklungspolitischer Bildungsarbeit spannt
– historische Berichte und Dokumente stehen
neben persönlichen Erzählungen und
Statements, reich bebildert und freundlich
präsentiert, macht es Freude, in der
Geschichte des Netzwerkes zu stöbern.
Für alle Interessierten, die bei der
Präsentation der Broschüre nicht dabei sein
konnten, liegt die Broschüre hier als PDF zum
Download bereit.
30 Jahre Eine-Welt-Arbeit
in Düsseldorf
Fördertopf für Stadtteilkultur
Ob Straßenfest, Schüleraustausch oder Fußballturnier: Wer etwas für die Gemeinschaft tut, muss erst einmal Geld investieren. Die Bezirksvertretung 3 hat jetzt einen Etat in Höhe von 6.000 Euro festgelegt, um kleinen Initiativen und Vereinen die Organisation von Veranstaltungen zu erleichtern. Maximal 250 Euro können beantragt werden; binnen weniger Tage wird über die Vergabe entschieden.
Weitere Informationen und Förderanträge erhalten Sie bei der Bezirksverwaltungsstelle 03, Telefon. 0211.899-3310, E-Mail: bezirksverwaltungsstelle03@duesseldorf.de.
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Internationale Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen
In Kolumbien ist es eine gefährliche, ja oft tödliche Aufgabe, Menschenrechtsverteidiger/-in zu sein. Diejenigen, die sich für den Umweltschutz einsetzen, für die Rechte der Frauen, der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, der Journalist/-innen, der Indigenen und für andere Opfer des bewaffneten Konfliktes erhalten täglich Drohungen, die ihre physische und psychische Integrität verletzen und die ihrer Familien.
Das Ziel der Kampagne „Für das Recht, die Menschenrechte zu verteidigen“ ist, sich gemeinsam für zentrale Empfehlungen gegenüber der kolumbianischen Regierung einzusetzen, die zu Verbesserungen im Arbeitsumfeld und für die Sicherheit der Menschenrechtsverteidiger/-innen in Kolumbien führen sollen.
Ausführliche Informationen zu der Kampagne finden Sie unter www.kampagne.kolko.de
In Deutschland wird die Kampagne getragen von: kolko – Menschenrechte für Kolumbien, Brot für die Welt, Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V., Kolumbiengruppe Nürtingen, Pax Christi – Solidaritätsfonds Eine Welt, terre des hommes Deutschland, Menschenrechtszentrum Nürnberg, Caritas international, Action pro Colombia, Aktion Friedensdorf, amnesty international, medico international.
Insgesamt wird die Kampagne von mehr über 300 Organisationen aus mehr als 20 Ländern getragen. Die vollständige Liste der Unterzeichner finden Sie unter
www.colombiadefensores.org